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NF Generatoren

Funktionsprinzip

Um eine gute Entmagnetisierung zu erreichen, ist nicht nur ein starkes Magnetfeld notwendig, sondern auch die Wahl der richtigen Entmagnetisierungsfrequenz. Bei vielen Werkstücken werden leichtgläubig die von der Steckdose gelieferten 50 / 60 Hz-Spannungen zum Entmagnetisieren verwendet, da dies die kostengünstigste Energiequelle ist.

Um ein dauerhaftes Entmagnetisieren sicherzustellen, reicht es aber nicht aus, nur die Oberfläche zu entmagnetisieren. Die im Inneren des Werkstücks resistent bleibenden magnetischen Felder drängen wieder nach außen und spätestens nach einigen Tagen ist der vor dem Entmagnetisieren vorhandene Restmagnetismus wieder messbar. Um Wanddicken > 10 mm gut zu entmagnetisieren, ist bei hartem Stahl eine wesentlich geringere Frequenz als die 50 Hz Netzfrequenz notwendig. Durch die Niederfrequenz werden die sekundären Wirbelströme im Inneren des Werkstückes reduziert und größere Eindringtiefen des aufgezwungenen Magnetfeldes erreicht. Beim Entmagnetisieren von großen Werkstücken (z. B. Extruderformen, Eisenbahnschienen, Stanzwerkzeuge, usw.) sind Frequenzen bis 0,5 Hz erforderlich, um das Werkstück durch und durch magnetisch neutral zu erhalten. Dasselbe gilt auch für harten Stabstahl oder große Wellen und Rohre.

Das folgende Diagram zeigt die empfohlene Entmagnetisierungs-Frequenz in Abhängigkeit von Materialdicke und Materialhärte:

 

 

Weitere Gründe zum Einsatz einer niedrigen Frequenz sind metallische Warenträger, Lochpaletten oder Gitterkörbe, die im entmagnetisierenden Feld Wirbelströme und damit Gegenfelder erzeugen, sodass das eigentliche Werkstück abgeschirmt wird. Zur Erzeugung der Niederfrequenz bieten wir verschiedene wartungsfreie Generatoren an.


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